Nachdem die US-Regierung den temporären Schutzstatus für rund 300.000 Haitianer aufgehoben hat, herrscht im New Yorker Viertel Little Haiti große Verunsicherung. Viele Betroffene meiden aus Angst vor der Einwanderungsbehörde ICE das öffentliche Leben, was zu einem deutlichen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten führt. Während Haiti aufgrund von Bandenkriminalität als unsicher gilt, droht den Menschen in den USA der Verlust ihrer Lebensgrundlage und Krankenversicherung. Obwohl New York als Schutzstadt die Kooperation mit Bundesbehörden untersagt, bleibt die psychische Belastung hoch. Selbst US-Staatsbürger haitianischer Herkunft fühlen sich zunehmend bedroht, da Fälle von unrechtmäßigen Festnahmen bekannt wurden. Die Situation verschärft sich durch die politische Rhetorik, die gezielt gegen diese Bevölkerungsgruppe gerichtet ist, während die Betroffenen versuchen, sich durch lokale Informationsangebote auf mögliche behördliche Maßnahmen vorzubereiten.
Source : Tagesschau
Photo : Tagesschau

