Der türkische Justizminister Akın Gürlek hat in einer aktuellen Stellungnahme die Möglichkeit einer ergänzenden Anklageschrift im Zusammenhang mit der Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) in den Raum gestellt. Gürlek äußerte sich in diesem Kontext auch zu laufenden Untersuchungen, unter anderem bezüglich des Falls Kaşif Kozinoğlu. Die Äußerungen des Ministers deuten auf eine Fortsetzung der juristischen Auseinandersetzungen hin, die das Verhältnis zwischen der Zentralregierung und der Istanbuler Kommunalverwaltung seit geraumer Zeit prägen. Weitere Details zu den spezifischen Vorwürfen oder dem zeitlichen Rahmen für ein mögliches neues Verfahren wurden in den vorliegenden Berichten zunächst nicht präzisiert. Die politische Beobachtung konzentriert sich nun darauf, wie sich diese rechtlichen Schritte auf die administrative Arbeit der Metropolregion auswirken werden.
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