Der 28-jährige Louis Pawellek hat sich auf die Organisation von Bildungsveranstaltungen spezialisiert, bei denen er gemeinsam mit Holocaust-Überlebenden an Schulen auftritt. Der Erzieher und Hobbyhistoriker, der bereits mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat, pflegt engen Kontakt zu Zeitzeugen wie Thomas Gabelin. Seine Veranstaltungen, die eine Mischung aus Vortrag, Zeitzeugenbericht und Fragerunde bieten, werden durch Stiftungen finanziell unterstützt. Neben seiner Arbeit vor Ort nutzt Pawellek soziale Medien wie TikTok und Instagram, um NS-Geschichte in kurzen, teils provokant gestalteten Clips zu vermitteln. Während Zeitzeugen seine pädagogische Arbeit loben, sorgt sein unkonventioneller Auftritt in den sozialen Netzwerken für Diskussionen. Pawellek betont, dass seine Glaubwürdigkeit primär auf dem Vertrauen der Überlebenden basiere, deren Erlebnisse er einer jungen Zielgruppe zugänglich machen möchte.
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