Eine bisher nicht publizierte Untersuchung beleuchtet die Verbreitung von Inhalten mit AfD-Bezug in deutschen sozialen Netzwerken. Die Analyse legt nahe, dass die dort kursierenden, häufig mittels künstlicher Intelligenz erstellten Bild- und Videodateien nicht primär aus ideologischer Motivation entstehen. Stattdessen dient die gezielte Erzeugung politischer Aufregung dazu, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu maximieren und daraus finanzielle Vorteile zu ziehen. Die Studie verdeutlicht somit, dass hinter der politischen Polarisierung im Netz oft ein rein kommerzielles Interesse steht, bei dem Empörung als Werkzeug zur Reichweitensteigerung eingesetzt wird, anstatt einen echten politischen Diskurs zu führen.
Source : NZZ
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