Der Automobilhersteller Audi beabsichtigt, ein neues Werk im US-Bundesstaat Georgia zu errichten, wofür eine Investitionssumme von vier Milliarden Dollar vorgesehen ist. Das Projekt, das im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump bekannt gegeben wurde, soll jährlich 200.000 SUV-Modelle wie den Q7, Q8 und Q9 fertigen. Durch den Bau entstehen voraussichtlich 4.500 neue Arbeitsplätze, wobei die Produktion zu Beginn der 2030er-Jahre starten soll. Mit diesem Schritt möchte Audi Nordamerika als dritten zentralen Produktionsstandort neben Europa und China etablieren. Die Entscheidung folgt auf eine Phase, in der hohe US-Zölle das Unternehmen finanziell belasteten und die Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten sanken. Während die Expansion in den USA vorangetrieben wird, gibt es Spekulationen über die Zukunft des deutschen Standorts Neckarsulm nach 2030. Befürworter der Investition führen den Erfolg auf eine wirtschaftsfreundlichere Regulierungspolitik zurück.
Source : Der Spiegel
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