Der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer setzt sich für eine einvernehmliche Lösung innerhalb der schwarz-roten Koalition hinsichtlich der Rentenreform ein. Im Zentrum der Diskussion steht die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, deren Abschaffung von einer Expertenkommission empfohlen wurde. Während die Kommission das Ende dieser Regelung vorschlägt, betont Schweitzer die im Koalitionsvertrag verankerte Absicht, an diesem Modell grundsätzlich festzuhalten. Der SPD-Politiker, der kürzlich das Amt von Bärbel Bas übernahm, kündigte an, die Reformvorschläge gründlich zu prüfen und politische Debatten über die Empfehlungen zu führen. Unterstützung erhält er dabei von Teilen der CDU, da sich bereits mehrere ostdeutsche Ministerpräsidenten gegen eine Streichung der Frührente ausgesprochen haben. Schweitzer versicherte Bundeskanzler Friedrich Merz eine zügige Bearbeitung des komplexen Vorhabens.
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