Innerhalb von nur 18 Monaten hat Konzernchef Fabian Rupprecht die Zusammenführung der beiden Versicherungsunternehmen Helvetia und Baloise vorangetrieben. Dabei nahm der CEO bewusst in Kauf, dass bei der schnellen Integration operative Fehler auftreten könnten. Der Prozess war mit weitreichenden Veränderungen verbunden: So wurde eine der beiden Marken aufgegeben, zwei Führungskräfte aus dem Konzernvorstand mussten ihre Posten räumen und der Stellenabbau betraf eine vierstellige Anzahl an Mitarbeitern. Rupprecht rechtfertigt dieses fordernde Vorgehen mit der Notwendigkeit einer zügigen Umsetzung, um die neue Struktur des fusionierten Unternehmens schnellstmöglich zu festigen, auch wenn dies zu Lasten einer perfekten Planung ging.
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