Die politischen Randparteien in Deutschland gewinnen zunehmend an Zuspruch. Es ist absehbar, dass sowohl die AfD als auch die Linkspartei langfristig nicht von der Regierungsbeteiligung auf nationaler Ebene ausgeschlossen bleiben können. Auch wenn diese Entwicklung aus verschiedenen Perspektiven kritisch betrachtet wird, stellt sie laut der Analyse keine unmittelbare Bedrohung für die demokratische Grundordnung dar. Die dauerhafte Ausgrenzung dieser politischen Kräfte erweist sich angesichts ihrer wachsenden Bedeutung als kaum praktikabel. Stattdessen sollte eine sachliche Auseinandersetzung mit der veränderten Parteienlandschaft im Vordergrund stehen, anstatt sich auf moralische Vorbehalte zu stützen, die eine politische Integration oder Konfrontation im parlamentarischen Alltag eher erschweren.
Source : NZZ
Photo : NZZ


