Im Herbst 2001 erlebte die Schweiz innerhalb von nur 74 Tagen eine beispiellose Serie von fünf nationalen und internationalen Krisen. Den Auftakt bildeten die Terroranschläge vom 11. September in den USA, gefolgt vom schockierenden Amoklauf im Zuger Kantonsrat am 27. September, bei dem 14 Politiker ihr Leben verloren. Kurz darauf, am 2. Oktober, führte die finanzielle Schieflage der Swissair zum Grounding der gesamten Flotte. Die Ereignisse setzten sich mit dem verheerenden Brand im Gotthardtunnel und dem Absturz einer Crossair-Maschine bei Bassersdorf am 24. November fort. Diese Häufung von Katastrophen löste eine nationale Schockwelle aus und zwang den damaligen Bundespräsidenten Moritz Leuenberger in die Rolle des Trösters. Die Vorfälle führten zu einer dauerhaften Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Gebäuden und markierten einen tiefgreifenden Wendepunkt im kollektiven Gedächtnis der Schweizer Bevölkerung.
Source : SRF
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