Während westliche Gesellschaften die Zuwanderung aus dem globalen Süden zunehmend als Bedrohung ihrer kulturellen Identität wahrnehmen, nutzen rechtspopulistische Gruppierungen diese Sorgen gezielt für ihre politische Agenda. Der Kommentar weist jedoch darauf hin, dass die politischen Akteure bei der Bewältigung der technologischen Umwälzungen durch künstliche Intelligenz bisher keine tragfähigen Konzepte vorlegen können. Während die Migrationsdebatte von einfachen populistischen Antworten geprägt ist, stellt die Automatisierung und der potenzielle Ersatz menschlicher Arbeit durch KI eine fundamentale Herausforderung dar, auf die das aktuelle politische Spektrum keine überzeugenden Antworten findet. Die Debatte um den Wert menschlicher Arbeit im Zeitalter der Algorithmen entzieht sich den gewohnten ideologischen Mustern und erfordert eine grundlegend neue Auseinandersetzung, für die bisherige politische Strategien völlig unzureichend erscheinen.
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