Angesichts steigender Kraftstoffkosten in den USA hat Präsident Donald Trump ein Abkommen mit Wladimir Putin über den Import von russischem Diesel geschlossen. Die Vereinbarung sieht zunächst 300.000 Tonnen vor, gefolgt von weiteren Lieferungen in Millionenhöhe. Während der Kreml den Schritt als Beitrag zur globalen Wirtschaftsstabilität begrüßt, stößt er international auf scharfe Ablehnung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte das Abkommen als indirekte Finanzierung des russischen Angriffskrieges und warf der US-Regierung Inkonsistenz vor, da das Vorhaben den erst kürzlich verschärften Sanktionsgesetzen widerspricht. Das US-Finanzministerium hat für die Transaktionen eine befristete Ausnahmegenehmigung bis April 2027 erteilt. Experten bezweifeln jedoch, dass diese Mengen ausreichen, um die Energiepreise nachhaltig zu senken.
Source : Tagesschau
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