Die jüngsten Äußerungen von Donald Trump, wonach die Ukraine eine neue Führungspersönlichkeit benötige, sorgen für erhebliche Spannungen im bilateralen Verhältnis. Diese verbale Attacke weckt Erinnerungen an die diplomatischen Verwerfungen zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten und dem ukrainischen Staatschef vor rund 18 Monaten. Obwohl die Ukraine mittlerweile eine höhere Autonomie in Bezug auf ihre Verteidigungsfähigkeit erreicht hat und weniger stark von direkter Unterstützung aus Washington abhängig ist als in der Vergangenheit, könnte diese erneute politische Entfremdung für Kiew erhebliche Herausforderungen mit sich bringen. Die Situation verdeutlicht die anhaltende Instabilität in der Kommunikation zwischen den beiden Akteuren, was die strategische Planung der Ukraine in einer ohnehin prekären Sicherheitslage zusätzlich erschweren dürfte.
Source : NZZ
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