Zu Beginn des zweitägigen EU-Gipfels in Brüssel zeigte sich, dass die Vorstellungen der Mitgliedstaaten hinsichtlich des künftigen EU-Haushalts für den Zeitraum 2028 bis 2034 weit auseinanderklaffen. Die Differenzen zwischen den Regierungen erwiesen sich als deutlich größer als ursprünglich angenommen. Infolge dieser festgefahrenen Situation plant EU-Ratspräsident Antonio Costa, in den nächsten Wochen einen neuen Vorschlag vorzulegen. Wie aus diplomatischen Kreisen am Donnerstagabend verlautete, wurde die Europäische Kommission damit beauftragt, diesen überarbeiteten Entwurf für die mittelfristige Finanzplanung auszuarbeiten.
Source : ORF


