Der 71-jährige Medienmanager Gerhard Zeiler hat der SPÖ seine Dienste als Parteivorsitzender angeboten. Er begründet diesen Schritt mit der Sorge, dass die Sozialdemokraten ohne einen Wechsel bei der Führung auf ein Wahlergebnis von zehn Prozent abrutschen könnten. Zeiler betont dabei explizit, dass er lediglich als Übergangslösung fungieren wolle. Sein Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Unzufriedenheit in Teilen der Wählerschaft mit dem aktuellen Parteichef Andreas Babler. Während eines öffentlichen Auftritts in Wien wurde Zeiler mit Kritik an Bablers Kurs gegenüber Privatkliniken konfrontiert, was die Stimmung innerhalb der Partei widerspiegelt. Zeiler, der für den US-Konzern Warner Media tätig ist, sieht sich in der Rolle eines Retters, der die Partei in einer schwierigen Phase stabilisieren soll.
Source : Der Standard
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