Die US-amerikanische Debatte über die Anwendung der Todesstrafe ist erneut entbrannt. Auslöser sind die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike sowie Forderungen, den Täter des Massakers von Fort Hood durch ein Erschießungskommando hinzurichten. Diese Ereignisse rücken die ethische und praktische Problematik der Kapitalstrafe wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Phänomen, da die Legitimität dieser Strafform bereits seit der Entstehung des amerikanischen Staates intensiv diskutiert wird. Zudem sind Komplikationen und Fehlversuche bei der Durchführung von Exekutionen ein wiederkehrendes Merkmal in der langen und umstrittenen Geschichte der Todesstrafe in den USA.
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