Eine aktuelle Umfrage des Hausärzteverbandes verdeutlicht, dass die medizinische Versorgung vor Ort für die Bürger an Bedeutung gewinnt. Über die Hälfte der Befragten gibt an, dass die Situation der Hausarztpraxen ihre politische Wahlentscheidung beeinflusst. Viele Patienten befürchten durch geplante Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen längere Wartezeiten und eine geringere Behandlungsqualität. Während der Verband vor einer Verschlechterung der Versorgung warnt und einen Bürokratieabbau fordert, gehen einige Kommunen neue Wege. In Monsheim betreibt die Gemeinde beispielsweise eine Praxis, in der Ärzte angestellt sind, um die Hürden der Selbstständigkeit zu umgehen. Trotz dieses Erfolgsmodells bleibt die allgemeine Stimmung aufgrund der finanziellen Einschränkungen im Gesundheitssektor angespannt, da viele Bürger eine weitere Verschlechterung der medizinischen Infrastruktur in ihrer Region erwarten.
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