Die Regierung in Chișinău hat die russischen Anschuldigungen zurückgewiesen, wonach der Grenzübergang Tudora–Starokozatsche für den Transport von Waffen genutzt werde. Moskau hatte diesen Vorwurf als Begründung für einen Drohnenangriff angeführt, der sich in der Nacht zum Mittwoch ereignete. Die moldawischen Behörden bezeichnen diese Darstellung als haltlose Desinformation und betonen, dass über ihre Grenzübergänge keinerlei militärisches Material in die Ukraine gelangt. Vielmehr würden diese Routen ausschließlich von Zivilisten, darunter Familien und ältere Menschen, für die Ein- und Ausreise genutzt. Bei dem russischen Angriff auf den Übergang kamen nach offiziellen Angaben zwei Zivilisten ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt. Moldawien verurteilt den Vorfall scharf und weist die Versuche Moskaus zurück, die Gewalt durch falsche Behauptungen zu rechtfertigen.
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