Eine aktuelle Untersuchung des Österreichischen Instituts für Familienforschung beleuchtet die Entwicklung der frühkindlichen Bildung und Betreuung in Österreich. Die Ergebnisse, die von Familienministerin Claudia Plakolm gemeinsam mit Experten vorgestellt wurden, verdeutlichen, dass die Anzahl der Einrichtungen zwar gewachsen ist, die qualitative Entwicklung jedoch hinterherhinkt. Ein zentraler Aspekt der Analyse betrifft die Betreuungszeiten in Kindergärten, die im Zeitraum zwischen den Jahren 2016/17 und 2022/23 lediglich eine marginale Verlängerung von durchschnittlich 8,8 auf 9 Stunden verzeichneten. Die Studie dient als Grundlage für die Debatte über die Effektivität der Investitionen in den Elementarbildungssektor. Während der Ausbau der Kapazitäten voranschreitet, bleibt die Frage der inhaltlichen und qualitativen Optimierung der Betreuungsangebote ein wesentlicher Diskussionspunkt für die politische Gestaltung der kommenden Jahre.
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