Im aktuellen Politico-Podcast erörtert der Sicherheitsexperte Nico Lange die russische Kriegsführung gegen die Ukraine. Während Moskau militärisch nur begrenzte Fortschritte erzielt, liegt der Fokus des Kremls zunehmend auf der Destabilisierung westlicher politischer Strukturen. Lange argumentiert, dass die russische Führung auf eine Erschöpfung der Unterstützung in Europa und den Vereinigten Staaten setzt. Im Gespräch mit Rixa Fürsen kritisiert der Direktor des Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit die deutsche Zurückhaltung bei Waffenlieferungen sowie den Umgang mit der russischen Schattenflotte. Diese zögerliche Haltung des Westens, die oft durch die Sorge vor einer Eskalation motiviert ist, spiele Putin laut Lange ungewollt in die Hände. Die Analyse verdeutlicht, dass der Ausgang des Konflikts nicht allein auf dem Schlachtfeld, sondern maßgeblich durch die politische Standhaftigkeit der westlichen Verbündeten entschieden wird.
Source : Politico Europe


