Die US-Regierung hat sich bei der Zürcher Staatsanwaltschaft bezüglich laufender Untersuchungen gegen Alejandro Betancourt gemeldet. Betancourt gilt derzeit als ein zentraler Akteur im venezolanischen Ölgeschäft. Neben ihm stehen jedoch auch die Aktivitäten seines Cousins im Zentrum der strafrechtlichen Aufmerksamkeit. Der Cousin war in Venezuela inhaftiert worden, konnte jedoch nach seiner Freilassung unter ungeklärten Umständen untertauchen. Die Schweizer Behörden prüfen nun die Verwicklungen der beiden Männer in die komplexen Strukturen der venezolanischen Wirtschaft. Die Intervention aus Washington unterstreicht das internationale Interesse an den Finanzströmen und Geschäftsbeziehungen, die mit dem venezolanischen Regime in Verbindung stehen.
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