Der Schweizer Pharmamarkt kämpft derzeit mit einer spürbaren Knappheit bei essenziellen Produkten wie Antibiotika, Schmerzmitteln und Impfstoffen. Um diese Versorgungslücken zu überbrücken, greift der Bund vermehrt auf die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtlager zurück. Experten der wirtschaftlichen Landesversorgung betonen jedoch, dass diese Reserven ursprünglich nicht für den Bedarf während einer Pandemie konzipiert wurden. Angesichts der aktuellen Herausforderungen fordern Fachleute nun eine grundlegende Neuausrichtung der Strategie. Die bestehenden Mechanismen zur Bevorratung reichen demnach nicht aus, um langfristige Krisenszenarien effektiv abzudecken, weshalb alternative Lösungsansätze für die Zukunft der medizinischen Versorgung in der Schweiz diskutiert werden müssen.
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