In den letzten zehn Jahren sind die Kosten für Skipässe in Österreich deutlich stärker gewachsen als die allgemeine Teuerungsrate, mit einem Anstieg von etwa 44 Prozent über dem Verbraucherpreisindex. Entgegen der Vermutung, dass diese Preisentwicklung zu einer geringeren Auslastung der Pisten führen könnte, bleibt die Nachfrage stabil. Laut dem Experten Günther Aigner hat sich jedoch die Struktur der Skigäste gewandelt, was er mit der Entwicklung beim Münchner Oktoberfest vergleicht. Insbesondere für internationale Besucher aus Übersee stellen die österreichischen Skigebiete weiterhin ein attraktives Angebot dar, da das Preis-Leistungs-Verhältnis für diese Zielgruppe als vorteilhaft wahrgenommen wird. Somit führt die Preispolitik nicht zu einem Rückgang des Tourismus, sondern zu einer Verschiebung der Gästestruktur hin zu einem zahlungskräftigeren oder internationaleren Publikum.
Source : ORF


