Die Schweizer Armee bereitet sich strategisch auf moderne Bedrohungsszenarien vor, wobei der Fokus verstärkt auf der Abwehr von Drohnenangriffen und Marschflugkörpern liegt. In der aktuellen politischen Diskussion über die Finanzierung dieser Verteidigungskapazitäten wird jedoch ein wesentlicher Aspekt vernachlässigt. Experten betonen, dass eine isolierte, rein nationale Luftverteidigung in der heutigen Zeit technisch und operativ nicht mehr umsetzbar ist. Die Vorstellung, die Schweiz könne sich im Alleingang effektiv gegen solche Distanzangriffe schützen, gilt als gefährliche Fehleinschätzung. Eine wirksame Sicherung des Luftraums erfordert demnach eine engere Einbindung in internationale Sicherheitsstrukturen und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, da die technologischen Anforderungen und die Geschwindigkeit moderner Bedrohungen die Kapazitäten eines einzelnen Staates ohne Partner übersteigen.
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