Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp äußerte in einem internen Vermerk Sorgen um ihre Sicherheit und die ihrer Familie im Zusammenhang mit dem Palästina-Aktivisten Ibrahim Ibrahim, der als Hamas-Sympathisant gilt. Diese Äußerungen haben eine politische Debatte ausgelöst. Thorsten Frei, Fraktionschef der Union im Bundestag, forderte SPD und Grüne dazu auf, die laufenden Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei aufgrund dieser internen Strukturen abzubrechen. Er betonte, dass eine Partei, die Verbindungen zu extremistischen Milieus dulde, keine Regierungsverantwortung übernehmen könne. Die Bundesvorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, zeigte sich hingegen solidarisch mit Eralp und bezeichnete deren Ängste als nachvollziehbar. Sie betonte, dass der Schutz vor Extremismus und organisierter Kriminalität eine zentrale Aufgabe für jede künftige Landesregierung sein müsse, wobei konsequentes Handeln auch innerhalb der eigenen Parteistrukturen erforderlich sei.
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