US-Präsident Donald Trump äußert weiterhin den Wunsch, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet zu werden. Obwohl die Liste der diesjährigen Kandidaten offiziell unter Verschluss bleibt, gilt eine Nominierung des Präsidenten als unwahrscheinlich. Experten wie Karim Hagagg vom SIPRI-Institut bezweifeln die Erfolgschancen, insbesondere angesichts des aktuellen militärischen Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Trump verweist regelmäßig auf seine diplomatischen Bemühungen, etwa im Gazastreifen, und kritisiert die ausbleibende Anerkennung durch das Nobelkomitee. Sein von ihm initiierter „Friedensrat“, der ihn für die Auszeichnung vorschlug, steht zudem wegen mangelnder finanzieller Mittel in der Kritik. Nachdem Trump im vergangenen Jahr leer ausging, erhielt er stattdessen eine symbolische Auszeichnung vom FIFA-Präsidenten Gianni Infantino. Trotz der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen hält der US-Präsident an seinem Anspruch auf die prestigeträchtige Auszeichnung fest.
Source : Tagesschau
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