Die Veröffentlichung von Geheimdienstunterlagen bezüglich der Ankunft von 72.000 Migranten in der spanischen Exklave Ceuta Ende Juli führt zu politischem Gegenwind für Pedro Sanchez. Die Regierung hatte die Dokumente ursprünglich freigegeben, um zu belegen, dass das Ausmaß der Ereignisse nicht absehbar war. Nun zeigt sich jedoch, dass die Sicherheitsbehörden bereits am Vortag der Massenankünfte über die drohenden Grenzübertritte informiert worden waren. Dieser Widerspruch zwischen der offiziellen Darstellung und den vorliegenden Informationen erhöht den Handlungsdruck auf den Ministerpräsidenten erheblich.
Source : ORF


