Laut einer aktuellen Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist mit einer nennenswerten Belebung der globalen Konjunktur erst im kommenden Jahr zu rechnen. Die Organisation beschreibt die aktuelle Lage als gespalten. Während Industrienationen trotz der durch den Iran-Konflikt verteuerten Energiekosten eine bemerkenswerte Stabilität aufweisen, profitieren diese zusätzlich von massiven Investitionen in den Bereich der künstlichen Intelligenz. Im Gegensatz dazu stehen wirtschaftlich schwächere Staaten vor erheblichen Herausforderungen. Da diese Länder kaum an den technologischen Fortschritten partizipieren, belasten die hohen Energiepreise ihre Budgets überproportional stark und zwingen sie zu schwierigen fiskalpolitischen Entscheidungen.
Source : ORF


