Die Kantone Thurgau und Schaffhausen suchen nach effizienten Wegen, um mit der Ausbreitung der invasiven Quaggamuschel umzugehen. Da die bisherigen Ansätze, wie eine aufwendige Entsorgung oder das bloße Aufwirbeln und Wegschwemmen der Muschelbestände, entweder zu kostspielig sind oder keine ausreichenden Ergebnisse liefern, setzen die Behörden nun auf neue Strategien. Aktuell werden verschiedene Möglichkeiten der stofflichen Verwertung der Muscheln getestet. Ziel ist es, eine nachhaltige und wirtschaftlich tragbare Lösung für die ökologische Herausforderung zu finden, die diese gebietsfremde Art in den Schweizer Gewässern darstellt. Die laufenden Versuche sollen klären, ob eine sinnvolle Nutzung der Biomasse möglich ist, um die Belastung für die Umwelt und die öffentlichen Kassen zu minimieren.
Source : SRF
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