Nachdem bereits mehr als 90 Prozent der abgegebenen Stimmen in Schweden ausgezählt wurden, zeichnet sich ein knapper Vorsprung für das linke Parteienspektrum ab. Trotz dieses Zwischenstandes ist die politische Zukunft des Landes ungewiss. Besonders die Schwedendemokraten müssen deutliche Einbußen bei der Wählergunst hinnehmen. Dennoch bleibt eine Regierungsbeteiligung der rechten Kräfte weiterhin im Bereich des Möglichen. Der amtierende bürgerliche Ministerpräsident Ulf Kristersson hat bislang keine Anzeichen für einen Rücktritt gegeben, was die weitere Regierungsbildung verkompliziert. Die endgültige Zusammensetzung der künftigen schwedischen Regierung hängt nun von den abschließenden Ergebnissen und den anschließenden Koalitionsverhandlungen ab.
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