Nach einer längeren Phase der Zurückhaltung hat sich der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen deutlich positioniert. Mit seinen Vorwürfen gegen die israelische Regierung, die er explizit als Kriegsverbrechen bezeichnete, löste er eine breite öffentliche Debatte sowie kritische Reaktionen aus. Dieser Auftritt wirft die Frage auf, ob das Staatsoberhaupt in der verbleibenden Zeit seiner Amtsperiode wieder eine aktivere und lautere Rolle in der politischen Kommunikation einnehmen wird. Bisher war Van der Bellen in den vergangenen Jahren eher durch eine zurückhaltende und leisere Art der Amtsführung aufgefallen.
Source : Der Standard
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