Papst Leo XIV. hat sich in der römischen Gemelli-Klinik einem chirurgischen Eingriff an der Lunge unterzogen. Dabei wurde dem 71-jährigen Kirchenoberhaupt ein bösartiger Knoten entfernt, wobei sich die Diagnose eines Adenokarzinoms bestätigte. Die etwa 90-minütige Operation verlief nach Angaben des Vatikans ohne Komplikationen. Der Papst erholt sich derzeit in dem für ihn reservierten Trakt des Krankenhauses, wo er voraussichtlich eine Woche bleiben wird. Aufgrund des Eingriffs wurden sämtliche Audienzen bis Mitte der kommenden Woche gestrichen. Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz übermittelten Genesungswünsche. Ob die geplante Südamerikareise im November stattfinden kann, bleibt abzuwarten. Der Papst, der als sportlich gilt, hatte den Befund erst am vergangenen Sonntag nach einer Routineuntersuchung öffentlich gemacht.
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