Das Prager Stadtgericht prüft derzeit die Berufung im Fall des bekannten Psychiaters Jan Cimický. Im April hatte das zuständige Bezirksgericht den Mediziner wegen sexueller Übergriffe und Erpressung zum Nachteil von fast vierzig Frauen zu einer fünfjährigen Haftstrafe sowie einem zehnjährigen Berufsverbot verurteilt. Da dieses Urteil noch nicht rechtskräftig ist, liegt der Fall nun bei der nächsthöheren Instanz. Das Berufungsgericht hat die Aufgabe, über die Bestätigung des ursprünglichen Urteils, eine Strafmilderung oder eine vollständige Neuverhandlung des Verfahrens zu entscheiden. Sowohl der Angeklagte als auch die betroffenen Frauen warten nun auf die endgültige gerichtliche Entscheidung in diesem aufsehenerregenden Prozess.
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