Innerhalb von sechs Jahrzehnten wandelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Siedlung zu einer der wohlhabendsten Nationen weltweit. Dieser bemerkenswerte ökonomische Fortschritt ging jedoch mit einer deutlichen Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten einher. In der aktuellen Ausgabe des Podcasts «NZZ Geopolitik» analysiert der Politikwissenschaftler Marco Bünte die spezifischen Strukturen des singapurischen Systems. Dabei beleuchtet er, weshalb das dortige Regierungsmodell zunehmend als Referenzpunkt für autoritäre Führungspersönlichkeiten in anderen Teilen der Welt dient. Die Diskussion verdeutlicht den schwierigen Balanceakt zwischen rasantem wirtschaftlichem Aufstieg und dem Verzicht auf demokratische Mitspracherechte, der den Stadtstaat heute prägt.
Source : NZZ
Photo : NZZ


