Die Gouverneurin des US-Bundesstaates New York, Kathy Hochul, hat eine unabhängige Untersuchung zu einem mutmaßlichen Fall von Gruppenvergewaltigung an der Cornell-Universität eingeleitet. Eine ehemalige Studentin beschuldigt sieben Männer, sie im Jahr 2024 auf dem Campus sexuell missbraucht zu haben. Hochul begründete die Einsetzung der Generalstaatsanwältin Letitia James als Sonderermittlerin mit erheblichen Zweifeln an der bisherigen Arbeit der lokalen Sicherheitsbehörden. Insbesondere die Entscheidung der zuständigen Staatsanwaltschaft, von einer strafrechtlichen Verfolgung der Beschuldigten abzusehen, steht nun unter behördlicher Beobachtung. Die Gouverneurin betonte, dass die Aufarbeitung der Vorwürfe eine gründliche und transparente Prüfung erfordere, um offene Fragen zum bisherigen Vorgehen der lokalen Polizei und Justiz zu klären.
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