Der Schweizer Ständerat befasst sich am Mittwoch mit einem Kompromissvorschlag zur künftigen Regulierung der Großbank UBS. Im Zentrum der parlamentarischen Diskussion stehen dabei insbesondere die sogenannten Krisenanleihen. Ein vorliegender Entwurf, der eine Kapitalunterlegung von 90 Prozent vorsieht, wurde im Vorfeld als aussichtsreich für eine Mehrheit eingestuft. Die UBS-Führung lehnt diese spezifische Vorgabe jedoch entschieden ab und bezeichnet sie als wirtschaftlich nicht umsetzbar. Die kritischen Äußerungen von UBS-Chef Sergio Ermotti zu den potenziellen negativen Auswirkungen dieser regulatorischen Maßnahmen haben im Ständerat für erheblichen Gesprächsstoff gesorgt und die Debatte über die künftigen Eigenkapitalanforderungen für systemrelevante Institute weiter verschärft.
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