Die anhaltend hohen Benzin- und Dieselpreise setzen Schweizer Fahrschulen finanziell unter Druck. Laut dem Branchenverband L-Drive sind die Margen der Fahrlehrer bereits durch hohe Fahrzeuganschaffungskosten und stagnierende Stundenpreise belastet. Verbandspräsident Michael Gehrken hält eine Preisanpassung für längst überfällig, da die Tarife seit Jahren kaum verändert wurden. Während Konsumentenschützer die Kosten für Fahrschüler bereits als zu hoch kritisieren, betont Gehrken die Bedeutung der Qualität und Sicherheit in der Ausbildung, die ihren Preis habe. Der Wettbewerbsdruck in Ballungsgebieten erschwert jedoch oft notwendige Preiserhöhungen. Aktuell belaufen sich die Gesamtkosten für den Erwerb eines Führerscheins inklusive Pflichtkursen auf mindestens 2900 Franken. Ob die aktuelle Teuerungswelle nun zu einem flächendeckenden Anstieg der Fahrstundenpreise führen wird, bleibt abzuwarten, da viele Anbieter aufgrund des Konkurrenzkampfes zögern.
Source : SRF
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