Nach einer umstrittenen Entscheidung während ihres Drittrundenmatches beim Turnier in Peking sah sich die US-amerikanische Tennisspielerin Coco Gauff massiven rassistischen Anfeindungen in sozialen Netzwerken ausgesetzt. Die Situation entstand, nachdem Gauff aufgrund von Irritationen durch LED-Anzeigen eine Wiederholung des Punktes forderte, was von der Schiedsrichterin genehmigt wurde. Gauff wies den Vorwurf des Betrugs entschieden zurück und betonte, lediglich die geltenden Regeln angewandt zu haben. Zudem stellte sie klar, dass Kritik an ihrem sportlichen Verhalten keine rassistischen Beleidigungen rechtfertige. Unterstützung erhielt die 22-Jährige unter anderem von Boris Becker, der sie dazu ermutigte, die ignoranten Kommentare zu ignorieren. Gauff merkte zudem an, dass sie das Gespräch mit ihrer Gegnerin Sun Xinran gesucht und sich für die emotionale Belastung entschuldigt habe. Die Sportlerin engagiert sich bereits seit Längerem öffentlich gegen Rassismus.
Source : Der Spiegel
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