Bundeskanzler Friedrich Merz bricht zu einer fünftägigen Reise nach Singapur, Japan und Südkorea auf, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen und einseitige Abhängigkeiten von China zu verringern. Merz betont dabei die enge Verknüpfung von Außen- und Wirtschaftspolitik. Parallel dazu besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Volksrepublik China. Sein Besuch findet in einer Phase statt, in der Deutschland seine Chinapolitik aufgrund von Handelsstreitigkeiten und unfairen Wettbewerbsbedingungen neu bewertet. Während Merz den Fokus auf den Ausbau von Partnerschaften in der Region legt, plant Steinmeier Gespräche über faire Handelsbeziehungen sowie eine mögliche Vermittlerrolle Chinas im Ukraine-Krieg. Beide Reisen unterstreichen die aktuelle strategische Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik gegenüber den asiatischen Märkten.
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