Die rasante Zunahme von Photovoltaikanlagen in der Schweiz birgt laut einer Studie des Nationalen Testinstituts für Cybersicherheit (NTC) neue Gefahren. Im Zentrum der Kritik stehen Wechselrichter, die über Internetverbindungen fernsteuerbar sind. Da ein Großteil dieser Geräte von wenigen chinesischen Herstellern wie Huawei und Sungrow stammt, entsteht ein erhebliches Klumpenrisiko. Experten warnen, dass eine koordinierte Manipulation dieser Anlagen das Schweizer Stromnetz destabilisieren könnte, etwa durch eine erzwungene Abschaltung. Während Hersteller auf Sicherheitsstandards verweisen, halten Fachleute den empfohlenen Offline-Betrieb für kaum umsetzbar. Angesichts der Abhängigkeit von ausländischer Technologie fordern Experten Lösungen, da die Branche das Risiko allein nicht bewältigen kann. In den USA wurden bereits regulatorische Maßnahmen ergriffen, um die Abhängigkeit von kritischen Komponenten aus dem Ausland bei der Energieinfrastruktur zu begrenzen.
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