Nachdem Zehntausende junge Menschen tagsüber friedlich für Bildungsgerechtigkeit und gegen die Wehrpflicht demonstriert hatten, kam es am Abend in Frankfurt am Main zu massiven Krawallen. Unbekannte Täter plünderten Geschäfte in der Innenstadt, darunter ein Waffengeschäft, aus dem Einsatzkräfte gestohlene Gegenstände sicherstellen konnten. Während die Protestveranstalter Gewalt strikt ablehnten, vermuten Behörden, dass sich gezielt Extremisten unter die Menge gemischt hatten. Hessens Innenminister Roman Poseck sprach von etwa 100 linksextremistisch motivierten Gewalttätern, die Beamte mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik angriffen. Mehrere Polizisten wurden dabei verletzt. Ministerpräsident Boris Rhein verurteilte die Exzesse scharf und kündigte konsequente strafrechtliche Konsequenzen an. Die Polizei nahm im Laufe der Nacht zahlreiche Personen fest, während die Ermittlungen zur Identität der Randalierer und deren genauer Motivation andauern.
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