In einem aktuellen Podcast-Gespräch erörtert Generalleutnant Alexander Sollfrank, Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr, die gegenwärtige Bedrohungslage für Deutschland. Während ein plötzlicher konventioneller Angriff aufgrund kontinuierlicher Überwachung als wenig wahrscheinlich eingestuft wird, stellt die hybride Kriegsführung durch Spionage und Sabotage bereits eine reale Herausforderung dar. Im Zentrum der Diskussion steht der sogenannte Operationsplan Deutschland, der festlegt, wie das Land im Verteidigungsfall als logistisches Zentrum für NATO-Truppen fungieren würde. Dabei betont Sollfrank, dass die nationale Sicherheit weit über rein militärische Aspekte hinausgeht. Eine effektive Krisenbewältigung erfordert demnach eine enge und strukturierte Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr, zivilen Behörden und der Polizei, um die Verteidigungsfähigkeit des Staates unter den Bedingungen eines Ernstfalls zu gewährleisten.
Source : Politico Europe


