In verschiedenen europäischen Metropolen wie Berlin oder Paris formiert sich eine junge politische Bewegung, die eine Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipien verlangt. Die Angehörigen der Generation Z setzen sich verstärkt für staatliche Regulierungen ein, darunter Mietpreisbremsen, die Enteignung großer Immobilienkonzerne sowie ein Ausbau kostenloser öffentlicher Dienstleistungen. Diese Forderungen zielen darauf ab, den Einzelnen durch den Staat vor wirtschaftlichen Unsicherheiten und globalen Herausforderungen zu schützen. Beobachter stellen fest, dass dieser Wunsch nach staatlicher Absicherung strukturelle Parallelen zu den Forderungen rechtspopulistischer Strömungen aufweist, da beide Gruppen den Staat als primären Akteur zur Lösung gesellschaftlicher Probleme instrumentalisieren wollen.
Source : NZZ
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