In ihrem neuen Werk «Die Lücken» untersucht die Autorin Shida Bazyar, wie eine scheinbar idyllische Dorfgemeinschaft mit ihrer nationalsozialistischen Geschichte umgeht. Das Buch beschreibt, wie nach dem Zweiten Weltkrieg die Normalität in den Alltag zurückkehrte, während die Erinnerung an die Verfolgung und die zerstörte Synagoge systematisch verdrängt wurde. Bazyar thematisiert dabei die Entfremdung von der eigenen Heimat, wenn die Vergangenheit nicht aufgearbeitet wird. Das literarische Werk gilt als ein bedeutender Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur und wird derzeit als aussichtsreicher Kandidat für den Deutschen Buchpreis gehandelt.
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