Nach intensiven internen Diskussionen hat sich die Führung der österreichischen Sozialdemokraten auf einen vorläufigen Kompromiss im aktuellen Machtkampf verständigt. Parteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler plant, seine beiden Ämter in den kommenden Monaten sukzessive aufzugeben, wobei er sein Ministeramt weiterhin ausüben wird. Diese Entscheidung folgt auf eine Phase der Unsicherheit, die durch die öffentliche Kandidatur des Medienmanagers Gerhard Zeiler ausgelöst wurde. Trotz seiner Rolle bei der Entfachung der Debatte um die Parteispitze ist für Zeiler keine Übernahme des Vorsitzes vorgesehen. Die Partei strebt damit eine geordnete Neuaufstellung an, um die interne Führungskrise zu beenden.
Source : ORF


