Die ukrainische Führung erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA, da wichtige Geheimdienstinformationen über russische Raketenstarts ausgeblieben seien. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte, dass Kiew keine Frühwarnungen erhalten habe, während russische Angriffe die Energieversorgung massiv beschädigten und mehrere Todesopfer forderten. Zudem berichteten ukrainische Vertreter von Einschränkungen beim Satellitensystem Starlink. Sowohl die NATO als auch die EU widersprachen den Vorwürfen einer veränderten US-Politik. NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte nach Rücksprache mit der US-Regierung, dass der Informationsaustausch weiterhin bestehe. Während das russische Verteidigungsministerium die Angriffe auf die Infrastruktur bestätigte, bleibt die Lage zwischen Washington und Kiew angespannt. Berichte deuten darauf hin, dass die USA den Datenaustausch als Druckmittel nutzen könnten, um eine kompromissbereitere Haltung der Ukraine in anderen politischen Fragen zu erzwingen.
Source : Tagesschau
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