In einem Interview mit der ZIB2 nahm Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) Stellung zur finanziellen Ausstattung der Hochschulen. Sie betonte, dass die für den Zeitraum von 2028 bis 2030 vorgesehenen 16 Milliarden Euro eine Aufstockung gegenüber den ursprünglichen Regierungsplänen darstellen. Laut Holzleitner sei damit eine stabile Finanzierungsgrundlage geschaffen, die unter anderem auch die Gehälter für Mediziner abdecke. Trotz dieser Argumentation bleibt die Universitätenkonferenz (uniko) bei ihrer kritischen Haltung. Die Interessenvertretung der Hochschulen warnt weiterhin eindringlich vor erheblichen negativen Auswirkungen, die diese Budgetplanung für den Lehrbetrieb, die Forschung sowie die Studierenden haben könnte.
Source : ORF


