Die Regierung von Grönland hat den Aussagen von US-Präsident Donald Trump widersprochen, wonach unmittelbar umfangreiche Erkundungen von Öl-, Gas- und Mineralvorkommen auf der Insel bevorstünden. Ein Vertreter des grönländischen Wirtschaftsministeriums stellte gegenüber CNN klar, dass man von einer großflächigen Exploration noch weit entfernt sei. Zwar existieren kleinere Projekte, deren operative Umsetzung jedoch Jahre in Anspruch nehmen könnte. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social behauptet, Grönland verfüge über weltweit einzigartige Mengen an leicht zugänglichen Rohstoffen. Beobachter werten diese Äußerungen als Versuch des Präsidenten, den innenpolitischen Druck durch gestiegene Energiepreise kurz vor den Kongresswahlen zu mindern. Erst im September hatten die USA, Dänemark und Grönland eine Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet, die eine zuvor eskalierte diplomatische Krise um die Arktisinsel beilegte.
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