US-Präsident Donald Trump verfolgt einen zunehmend russlandfreundlichen Kurs, der innerhalb seiner eigenen Partei auf deutlichen Widerstand stößt. Während Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf kritisiert, lobt er Wladimir Putin öffentlich. Diese Haltung stößt bei republikanischen Abgeordneten wie Don Bacon auf scharfe Ablehnung, der Trumps Verhalten als moralisch blind und vergleichbar mit einer Appeasement-Politik bezeichnet. Auch im Senat formiert sich Widerstand gegen Trumps Ukraine-Strategie, die von einigen als Verrat und Kapitulation vor dem Kreml gewertet wird. Zusätzliche Spannungen entstehen durch Berichte, wonach Elon Musk den Zugang zum Satelliteninternet für die Ukraine mit Wissen des Weißen Hauses gedrosselt haben soll. Experten warnen vor den sicherheitspolitischen Konsequenzen dieser privaten Einflussnahme auf internationale Konflikte. Die parteiinterne Kritik könnte für Trump bei kommenden Wahlen zum politischen Risiko werden, da traditionelle Konservative die Annäherung an Autokraten ablehnen.
Source : Tagesschau
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